Das nenne ich Gastfreundschaft!

In einem Sozialen Netzwerk gibt es eine Notiz über das sog. “ Sozialsystem “ und daß nicht verstanden wird, warum so viel Geld vorhanden sei und trotzdem so viele arm sind. Dann hat jemand einen Kommentar geschrieben über einen Flüchtling, der einem Koch in die Suppe gespuckt hätte, weil Schweinefleisch drin sei. Bewiesen ist das nicht! Und dann weiter über das Schächten und wie schlimm das sei. Und wie dankbar doch die Flüchtlinge für die gnädige Aufnahme zu sein hätten, etc..

 

Dazu schrieb ich dann…

 

In welcher Zeitung stand das mit dem einen „Bösewicht“? Im übrigen hat das Schächten nichts mit einer Religion zu tün! Das wird in vielen Ländern dieser Erde durchgeführt, ohne es so zu benennen! Ich habe früher auch in meiner Jugend Hähnchen so geschlachtet und sofort zum Ausbluten aufgehängt. Was bin ich jetzt?? Einer meiner Opas hat noch vor dem Haus Schweine geschlachtet bzw. schlachten lassen und es sind viele Schweine nicht richtig betäubt gewesen und trotzdem sofort abgestochen worden! Widersprüche können übrigens auch friedlich gelöst werden! Wie können denn angebliche „Sozial“systeme funktionieren, wenn allein 3, 4 Mio. Rentner an der bzw. unter der Armutsgrenze „leben“, Tendenz steigend! Kinder und Jugend das Selbe! Ich habe in meinem Leben schon öfter gehungert und das hatte nie etwas mit einem Flüchtling zu tun!!! Ich habe auch in den letzten Monaten bei der „Tafel“ öfter minderwertige bzw. schon verdorbene „Lebens“mittel bekommen und das wieder nichts mit einem Flüchtling zu tun! Flüchtlinge haben in ihrem Heimatland gehungert, müssen auch nicht hier hungern! Sind es nicht die Reichen und Superreichen, die sich auf Kosten der Arbeiter/innen und der breiten Massen weltweit durchs Leben fressen und saufen und sich auch sonst „verlustieren“ und lassen uns ein paar Krümel übrig!? Sind es nicht die Arbeiter/innen, die produzieren und sich eine Handvoll „Unternehmer“ den Mehrwert in die Taschen/Safes stecken und genau diese Arbeiter/innen entlassen, wenn sie nicht mehr genug Profite bringen?!
P.S. Rufen hier nicht ein paar nach Meinungsfreiheit, aber sicher nur für sich selbst?! Im übrigen sollten Arbeit, Wohnung, Frieden und Freiheit ein Menschenrecht sein, für das wir nicht dankbar sein müssen und auch nicht darum betteln!!!! Und Menschenrechte sind notwendig für die 99 % armen Menschen auf der Erde und darum müssen wir gemeinsam kämpfen!!!!!!

 

Dazu schrieb eine Frau einen tollen Kommentar……

 

Hier mal eine alte Fabel von Äsop zum Thema Gastfreundschaft. Je länger ich mich durch die kommentare las, um so stärker kam mir der Text vor Augen. Sagen schon kleine Kinder nach dem Hören/Lesen des Textes: GAstfreundschaft geht anders. Als Gastgeber richtet man sich auf seinen gast ein. Wo liegt das Problem, was OHNE Schweinefleisch anzubieten? Jeder Vegetarier würde sich auch ekeln. Ich käme nicht auf die Idee, meinen Kindern, Fleisch vorzusetzen, sondern richte mich im Besuchsfall nach ihnen.

Es ist nun mal für Moslems so. Warum kann man das nicht respektieren. Selbst die Kinder fragen bei Gummibärchen, ob da Schwein drin sei. Ja, ist es. Werde ich keinem syrischen Kind anbieten.
Nun die Fabel:
Der Fuchs und der Storch

Ein Fuchs hatte einen Storch zu Gast, und setzte ihm die köstlichsten Dinge vor. Die Speisen lagen aber nur auf ganz flachen Schüsseln, aus denen der Storch mit seinem langen Schnabel nichts fressen konnte. Gierig fraß der Fuchs alles alleine, obgleich er den Storch unaufhörlich bat, er solle es sich schmecken lassen.

Der Storch fand sich betrogen, blieb aber heiter. Er lobte die Bewirtung über alle Maßen und bat seinen Freund, am anderen Tag mit ihm zu essen. Der Fuchs mochte wohl ahnen, dass der Storch sich rächen wollte, und wies die Einladung ab. Der Storch aber ließ nicht nach, bis der Fuchs dann endlich einwilligte.

Als er nun am anderen Tag zum Storch kam, fand er alle möglichen Leckerbissen aufgetischt. Sie waren aber in langhalsigen Geschirren abgefüllt. „Folge meinem Beispiel“, rief ihm der Storch zu, „und fühle dich so, als wenn du zu Hause wärest.“ Der Storch schlürfte nun mit seinem Schnabel alles alleine auf, während der Fuchs zu seinem größten Ärger nur etwas riechen und vom äußeren Geschirr ablecken konnte.

Hungrig stand er vom Tisch auf und gestand, dass der Storch ihm eine ordentliche Lektion für seinen Hochmut beigebracht habe.

Zum Thea Schächten: Auch dazu könnte ich jetzt Filme über übelste Massentierhaltung bei uns und unsere Schlachthöfe einstellen. Ich hoffe mal, dass alle auch da auf die Barrikaden gehen, wie unmenschlich und respektlos wir mit dem Nutztier umgehen.

 

Bitte kommentiert und schreibt selbst!

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